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Schraubenkönig Würth kehrt erst zurück, wenn Trump geht

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Sein Vermögen schätzte Forbes 2017 auf 12,8 Milliarden US-Dollar Reinhold Würth in der von ihm gegründeten Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall

Der Schrauben- und Befestigungstechnikkonzern Würth will erst wieder in den USA investieren, wenn Präsident Donald Trump nicht mehr im Amt ist.

Wie Firmenpatriarch Reinhold Würth im Interview mit "Bild am Sonntag" sagte, habe er persönlich dafür gesorgt.

Würth macht die "allgemeine, unsichere politischen Lage" große Sorgen. Darauf angesprochen, ob Trump der Grund für die Entscheidung sei, sagte er weiter: "Ich habe gesagt, wir warten ab, ob Präsident Trump in vier Jahren wiedergewählt wird. Würth kehrt zurück, wenn er geht", heißt es in dem Artikel weiter.

Eine tatsächliche "Rückkehr" sieht allerdings anders aus. Das Unternehmen aus dem baden-württembergischen Künzelsau macht mit 1,8 Milliarden Euro 14 Prozent des Jahresumsatzes in den USA.

Reinhold Würth ist der Schraubenkönig und hat ein Milliardenunternehmen aufgebaut. Für sehr viele Metallverarbeiter und Maschinenbauer sei der US-Markt viel zu wichtig und auch ein Nafta-Standort, über den der Handel mit Kanada und Mexiko bedient werden könne.

Deshalb haben zahllose Industriebetriebe in den USA investiert und können sich jetzt nicht einfach davonschleichen - genau wie Würth selbst übrigens auch.

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