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Mexiko verhängt Vergeltungszölle gegen US-Waren

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Mexiko verhängt Einfuhr-Zölle auf US-Schweinefleisch- Reaktion auf Strafzölle

Die US-Strafzölle auf Stahl und Aluminium verstossen nach Auffassung der mexikanischen Regierung unter anderem gegen das Allgemeine Zoll- und Handelsabkommen (GATT), wie das Wirtschaftsministerium am Montag mitteilte.

Mexico's Economy Minister Ildefonso Guajardo listens to Mexico's Presidential spokesman Eduardo Sanchez (R) during a news conference at Los Pinos presidential residence in Mexico City, Mexico May 1, 2018. Für die Einfuhr von Schweinefleisch, Äpfel und Kartoffeln beträgt die Rate 20 Prozent, für bestimmte Sorten von Käse und Bourbon-Whiskey 20 bis 25 Prozent. Damit seien 90 Prozent der Schweinefleischimporte aus den USA von den Zöllen betroffen. Kanada und die Europäer haben bereits Schutzmaßnahmen für die heimischen Firmen angekündigt.

Die Zölle sollen demnach für Schweinebeine und -schultern in gefrorenem wie im frischen Zustand gelten.

Die USA, Kanada und Mexiko verhandeln derzeit über eine Modernisierung des Nordamerikanischen Freihandelsabkommens (Nafta).

Will Trump aus Nafta-Vertrag aussteigen?

Erst im April hatten sich die EU und Mexiko darauf geeinigt, dass Agrarausfuhren wie Schweinefleisch und Geflügel aus der EU nach Mexiko von Zöllen befreit sein sollen.

Trump erwägt nach den Worten seines Wirtschaftsberaters Larry Kudlow eine strategische Wende in den Nafta-Gesprächen.

Im vergangenen Jahr importierte Mexiko nach Regierungsdaten fast 650.000 Tonnen Schweineschultern und -beine im Wert von 1,07 Milliarden Dollar. Als Ersatzlieferanten wurden in Branchenkreisen Kanada und die EU genannt.

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