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Wegen Drogendelikten: Kardashian intervenierte bei Trump: Gefängnisinsassin freigelassen

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Reality-TV-Star Kim Kardashian bei ihrem Besuch bei US-Präsident Donald Trump im Weissen Haus. Jetzt steht fest: Der Besuch des Stars hat sich gelohnt. Trump gab der Haftverkürzung am Mittwoch statt, wie das Weiße Haus mitteilte.

Johnson verbüsste seit 1996 eine Gefängnisstrafe im Zusammenhang mit Drogendelikten. Sie war unter anderem für schuldig befunden worden, als Telefonvermittlerin in Drogengeschäften tätig gewesen zu sein. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge wird die Frau aus Gefängnis in Alabama freigelassen. Zur Begründung hieß es, Alice Marie Johnson habe "Verantwortung für ihr früheres Verhalten" übernommen und sei ein vorbildlicher Häftling.

Zudem hatte Kardashian in den letzten Monaten mehrmals mit Trumps Schwiegersohn und Chefberater Jared Kushner über den Fall gesprochen. Zu erwarten ist aber, dass Trumps Entscheidung eine rasche Haftentlassung der Frau zur Folge hat.

Kim Kardashian hatte sich in der vergangenen Woche im Weißen Haus mit dem US-Präsidenten getroffen und sich für Johnson eingesetzt. Für Kanye, der sich öffentlich als Trump-Anhänger positioniert, eine wichtige Entscheidung von Kim. "BESTE NACHRICHT ALLER ZEITEN", schrieb sie auf Twitter und bedankte sich beim Präsidenten. Eigentlich sollte Johnson eine lebenslange Haftstrafe absitzen, sie habe sich aber eine zweite Chance verdient, meint der Präsident.

Kardashian hatte von Johnsons Schicksal in einem Internet-Video erfahren und sich der Kampagne für ihre Freilassung angeschlossen. Zu den Details von Johnsons Strafmaßverringerung äußerte sich das Weiße Haus nun nicht. Wer arm ist und/oder der afroamerikanischen und hispanischen Minderheit angehört, kann schnell für Kleinstverbrechen Jahrzehnte im Gefängnis sitzen, das oft von Privatfirmen profitorientiert betrieben wird. So hatte er in der vergangenen Woche den umstrittenen konservativen Kommentator Dinesh D'Souza begnadigt, der wegen Verstoßes gegen Wahlkampffinanzierungsgesetze zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden war.

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