weltkunstbulletin.com

Geschäft

USA verkünden Einigung im Streit um Chinas Telekomriesen ZTE | Wirtschaft Überblick

Share
Unter US-Aufsicht ZTE und USA einigen sich auf 1 Milliarde US‑Dollar Strafe

ZTE beschäftigt in China 75.000 Menschen und ist nach Apple, Samsung und LG die viertgrößte Smartphone-Marke in den USA.

Der durch US-Sanktionen in die Krise geschlitterte chinesische Telekommunikationskonzern ZTE kann auf ein Ende der Blockade hoffen. "Wir haben immer noch die Macht, die Firma stillzulegen", betonte der US-Handelssekretär. Die 400 Millionen US-Dollar werden eingezogen, wenn sich ZTE nicht an die Vereinbarungen hält. Es sei eine Einigung erzielt worden, sagte Ross am Donnerstag dem Fernsehsender CNBC. Insidern zufolge muss ZTE zudem für zehn Jahre ein vom US-Handelsministerium ausgewähltes Team anstellen, das die internen Abläufe überwacht. Im vergangenen Jahr zahlte ZTE mehr als 2,3 Milliarden US-Dollar an Lieferanten in den USA, darunter Qualcomm, Broadcom und Intel sowie die kleineren Hersteller von optischen Komponenten Acacia Communications und Oclaro, sagte ein leitender ZTE-Manager der Nachrichtenagentur Reuters. Ross erklärte, er gehe nicht davon aus, dass der Deal Einfluss auf die Gespräche über Zölle mit China haben werde.

ZTE soll Telekommunikationsausrüstung in den Iran und Nordkorea verkauft haben, was der Konzern zugegeben und eine Strafe gezahlt hatte. Ohne Chips für seine Smartphones musste der Konzern daraufhin große Teile der Produktion stilllegen. ZTE hatte die Maßnahmen als inakzeptabel und existenzbedrohend kritisiert. Dabei hat Donald Trump keinerlei Beißhemmungen, auch wenn präsidiale Zurückhaltung manchmal durchaus angebracht wäre. In diesem Zusammenhang schlug er Änderungen beim ZTE-Management und eine Milliarden-Strafe vor.

Share