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Kia präsentiert in Busan den Niro EV

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Kia Niro PHEV

Die Europapremiere folgt im Oktober auf dem Pariser Salon. Eingeführt wird der Niro EV in Korea im Laufe der zweiten Jahreshälfte, in Deutschland rollt er ebenfalls noch in diesem Jahr zu den Händlern.

Der 2016 zunächst als Hybridfahrzeug eingeführte Niro baut auf einer neuen Plattform auf, die Kia speziell für elektrifizierte Antriebsstränge entwickelt hat. Dank eines Radstands von 2,70 Metern, einer Breite von 1,81 Metern und einer Höhe von 1,56 Metern soll er reichlich Bein-, Kopf- und Schulterfreiheit bieten.

Der EV zeigt in Busan einen anderen Innenraum als der Niro Hybrid und Plug-in Hybrid. Auffällig sind lediglich der fehlende Kühlergrill und die blauen Akzente im Innenraum.

Das Infotainmentsystem verfügt über spezielle Elektrofahrzeug-Funktionen. So kann sich der Fahrer auf dem Acht-Zoll-Touchscreen in der Mitte des Armaturenbretts unter anderem den Radius seiner Restreichweite und nahegelegene Ladestationen anzeigen lassen. In den Instrumententräger wandert zusätzlich ein 7 Zoll großes Display.

Das Äußere des Niro EV ist optisch an die gleichnamige Studie angelehnt, die Kia im Januar auf der CES in Las Vegas vorgestellt hat, und hebt sich durch einige charakteristische Designelemente von den Hybridversionen ab.

Der E-Crossover mit 64-kWh-Akku soll mit einer Batterieladung über 450 Kilometer weit fahren können. Mit dem kleineren Batteriesystem mit einer Kapazität von 39,2 kWh hat der E-Niro laut Kia eine Reichweite von bis zu 300 Kilometern. Die Werte wurden nach dem neuen Testzyklus WLTP ermittelt. Der E-Motor mit 150 kW/204 PS und einem Drehmoment von 395 Newtonmetern treibt die Vorderräder an. Ganz neu für Kia ist der Drehknopf zur Steuerung des Getriebes. Auch neue Assistenzsysteme werden mit an Bord sein, wie ein Frontkollisionswarner mit autonomem Notbremsassistent, ein Stauassistent mit selbsttätigem Lenken, Gas geben und Bremsen sowie ein adaptiver Tempomat. Dabei ermittelt das System mit Hilfe von Sensoren den Sicherheitsabstand zum vorderen Fahrzeug. Es arbeitet bei Geschwindigkeiten von null bis 130 Stundenkilometer. Seit 2008 ist Kia in Europa kontinuierlich gewachsen und setzte hier 2017 rund 472.000 Einheiten ab.

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