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USA Freightliner bringt E-Lkw auf den Markt

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Daimler-Trucks-Freightliner-Elektro-Lkw

Bis die angekündigten Fahrzeuge in Serie auf die Straße kommen, werden aber noch mindestens zwei Jahre vergehen. Daimler will so wie schon mit dem vollelektrischen Leicht-Lkw Fuso eCanter und dem mittelschweren Mercedes-Benz eActros mit Kunden weitere Erkenntnisse darüber gewinnen, wie sich Elektro-Lkw im Transportalltag möglichst effizient einsetzen lassen, heißt es in einer Daimler-Mitteilung. Freightliner wurde 1981 von Daimler-Benz übernommen und gehört seitdem zum Konzern. Die Serienproduktion ist - wie bei Daimlers Elektro-Lkw für den europäischen Markt - ab 2021 geplant. Zm Verleich: Musk hatte den Produktionsstart seines Semi Truck für 2019 angekündigt. 730 PS surren nahezu geräuschlos unter der für US-Trucks charakteristischen langen Haube.

Dabei geht Daimler über die Gesellschaft Freightliner Trucks beim eCascadia von einer Reichweite von 400 Kilometern bei eingesetzten Batterien mit 550 Kilowattstunden nutzbarer Kapazität aus.

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Daimler Trucks hat im Rahmen des Capital Market & Technology Days in den USA zwei neue vollelektrische Lkw seiner US-Tochter Freightliner vorgestellt.

Die Batterien des Freightliner e-M2 106 stellen 325 KWh für bis zu 480 PS bereit. Innerhalb von 60 Minuten sollen die Batterien um rund 80 Prozent aufgeladen sein, was eine Reichweite von rund 300 Kilometern ermöglichen soll.

Die neue E-Mobility-Group soll marken- und spartenübergreifend die Strategie für Elektro-Komponenten sowie Elektro-Fahrzeuge entwickeln. Weiterhin wird EMG - analog zur globalen Plattformstrategie konventioneller Aggregate und Antriebskomponenten - eine weltweit einheitliche Architektur erarbeiten.

Daimler Trucks & Buses gründet zudem ein Forschungs- und Entwicklungszentrum für automatisiertes Fahren in Portland (US-Bundesstaat Oregon).

Dr. Frank Reintjes: "Mit unseren Lkw und Bussen wollen wir unsere Kunden erfolgreicher machen". "Automatisiertes Fahren bietet insbesondere im Logistikgeschäft enorme Vorteile für mehr Sicherheit und Effizienz, aber auch mit Blick auf den weltweiten Fahrermangel", begründet Daimler-Vorstand Martin Daum den Schritt. Der Innovationsstandort wird mit bereits bestehenden Entwicklungsfunktionen für automatisiertes Fahren in Stuttgart und Bangalore (Indien) zusammenarbeiten.

Daimler Trucks investiert in den Jahren 2018 und 2019 insgesamt mehr als 2,5 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. "Wir haben für Elektroantriebe und das Autonome Fahren für dieses und nächstes Jahr bereits 500 Millionen Euro bereitgestellt, aber das wird nicht reichen", sagte Daum dem Blatt.

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