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Konjunktur: Putin ist zu Treffen mit Trump bereit

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Putin wirbt für Gipfeltreffen mit Trump

Trump und Putin bald in Wien?

Der Kreml hat Wien als möglichen Ort für ein Gipfeltreffen zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und seinem US-Amtskollegen Donald Trump bestätigt. Wien sei eine der Städte, die als Ort für ein mögliches Gipfeltreffen in Erwägung gezogen werden, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Samstag im chinesischen Qingdao. Putin und Trump trafen sich zwar wiederholt bei Konferenzen in größerem Rahmen. "Der Ball ist auf der amerikanischen Seite", sagte Putin dem staatlichen TV-Sender Rossija 1 Agenturen zufolge in einem Interview, das am Samstag ausgestrahlt werden sollte.

US-Präsident Donald Trump hatte am Freitag beim G7-Gipfel in Kanada vorgeschlagen, Russland wieder in die Gruppe der führenden Industrienationen aufzunehmen. Das Verhältnis zwischen den USA und Russland ist wegen zahlreicher Streitthemen zerrüttet. "Bitte schön, wir werden uns freuen, Sie bei uns in Moskau zu begrüßen", sagte Putin. Vor einer Woche hatte er sich in einem ORF-Interview ähnlich geäußert und gemeint, das Nicht-Zustandekommen eines Treffens sei "die Folge des heftigen innenpolitischen Kampfes in den USA". Peskow betonte aber, es gebe noch keine konkreten Absprachen zu Ort und Zeitpunkt für Verhandlungen zwischen Putin und Trump. Nach Angaben des Blattes könnte das Treffen der Staatsoberhäupter bereits im Juli stattfinden. Vom Nationalen Sicherheitsrat der USA wurde gegenüber dem "WSJ" bestätigt, dass "die Österreicher" ihren Willen zum Ausdruck gebracht hätten, ein solches Treffen auszurichten. Seit Trumps Amtsantritt 2017 gab es noch kein bilaterales Treffen mit Putin. Ein ausführliches Gespräch wurde damals vom Weißen Haus unter Verweis auf Terminprobleme abgesagt. Er teilte Trumps Besorgnis über das Risiko eines Wettrüstens zwischen Russland und den USA. Nach Erkenntnissen der US-Geheimdienste hat Russland versucht, die US-Präsidentenwahl zu beeinflussen, die Trump im November 2016 überraschend gegen die Favoritin Hillary Clinton gewonnen hatte.

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