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Handel International Europa Deutschland USA:US-Botschafter glaubt an Entschärfung des Handelskonflikts

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US-Botschaft in Berlin Quelle über dts Nachrichtenagentur

Amerikas Botschafter in Deutschland: Richard Grenell (hier nach seiner Akkreditierung durch Bundespräsident Steinmeier im Schloss Bellevue).

Der neue US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, will sich entgegen früherer Aussagen doch nicht dafür einsetzen, dass konservative Kräfte in Europa gestärkt werden.

Die Einladung hatte zusammen mit einem umstrittenen Interview Grenells für scharfe Kritik auch aus der Koalition gesorgt. "Ich setze mich dafür ein, den Handelskonflikt zu lösen". "Ich bedauere die Tatsache, dass meine Worte falsch interpretiert wurden", sagte der Botschafter nun. "Ich bin ein großer Autofan und weiß um die Bedeutung dieser Industrie". "Wenn Sie zum Beispiel einen BMW X3 in Deutschland kaufen, müssen Sie ihn aus den Vereinigten Staaten importieren, da er nur in Spartanburg in South Carolina hergestellt wird", sagte der Diplomat. Zu seinem Treffen mit Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte Grenell dem RND: "Wir kennen uns seit Kurzem und sind gute Freunde - mehr nicht". Grenell sagte weiter: "Ich glaube, wir werden noch weitere Manöver beider Seiten sehen, aber ich bin zuversichtlich, dass wir den Streit beilegen". "Alle wissen, wie viel auf dem Spiel steht". Am Wochenende war der G7-Gipfel in Kanada unter anderem wegen Differenzen in der Handelspolitik ohne klares Ergebnis auseinander gegangen.

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