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Zwei voll des Lobes:Kim und Trump feiern sich gegenseitig

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Donald Trump und Kim Jong-un in Singpur

Nach nordkoreanischer Darstellung hat Trump zugesagt, gegen das Land verhängte Sanktionen aufzuheben. Selbst wenn der Führer des Nordens, Kim Jong-un, in gutem Glauben handelt, ist dieses Ergebnis höchst unwahrscheinlich.

Trump berichtete, seinerseits habe Nordkorea angefangen, eine große Testanlage für Raketentriebwerke zu zerstören, wie ihm Kim bei ihren Gesprächen berichtet habe.

Gute Laune bei US-Präsident Donald Trump und dem Machthaber von Nordkorea, Kim Jong Un.

Unterdessen feierte die nordkoreanische Staatsagentur KCNA mit einem Tag Verspätung den "historischen Gipfel" von Singapur.

Präsident Donald J. Trump aus den Vereinigten Staaten von Amerika und der Vorsitzende Kim Jong Un von der Kommission für Staatsangelegenheiten der Demokratischen Volksrepublik Korea haben sich dazu verpflichtet bei der Entwicklung neuer Beziehungen zwischen den USA und der DVRK sowie bei der Förderung von Frieden, Wohlstand und Sicherheit der koreanischen Halbinsel und der Welt zusammenzuarbeiten. Von US-Seite war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

Kurz nach dem historischen Treffen zwischen den beiden Spitzenpolitikern in Singapur könnten damit zwei weitere ähnlich bemerkenswerte geschichtliche Ereignisse in naher Zukunft bevorstehen: Der Besuch von Trump, eines US-Präsidenten, in Nordkorea und von Kim, eines nordkoreanischen Staatschefs, in den USA. Zugleich habe Trump Nordkorea Sicherheitsgarantien angeboten, meldete KCNA weiter. "Das ist eine große Sache", sagte Trump. Es sollten amerikanische und internationale Inspekteure zum Einsatz kommen. Noch im Jahr 2017 hatten Trump und Kim gegenseitig mit Kriegshandlungen gedroht.

► Beide Staaten wollen sich gemeinsam "für den Aufbau eines dauerhaften und stabilen Friedensregimes auf der koreanischen Halbinsel" einsetzen. "Das ist angesprochen worden, und es wird in Zukunft angesprochen werden", sagte Trump. Allerdings seien die Menschenrechte im Vergleich zur atomaren Abrüstung nur "verhältnismäßig kurz" Thema gewesen.

Schon zuvor hatte Trump dem nordkoreanischen Machthaber euphorisch gedankt - ebenso per Nachricht auf Twitter. "Wir haben eine sehr besondere Verbindung aufgebaut".

Laut der Schlagzeile in der amtlichen Zeitung "Rodong Sinmun", dem Sprachrohr der herrschenden Arbeiterpartei Nordkoreas, wurde mit dem "Treffen des Jahrhunderts eine neue Geschichte" in den Beziehungen beider Länder eingeleitet.

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